Burnout erkennen: 12 Frühzeichen, die du nicht ignorieren solltest
Burnout kommt nicht über Nacht. Es beginnt mit kleinen Signalen, die wir oft ignorieren – bis es zu spät ist. Lerne die 12 wichtigsten Frühzeichen kennen.
Burnout ist keine Schwäche. Es ist das Ergebnis von chronischem Stress, der über zu lange Zeit ignoriert wurde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Burnout 2019 offiziell als berufliches Phänomen anerkannt. In Deutschland sind jährlich über 9 Millionen Menschen betroffen.
Was ist Burnout wirklich?
Burnout ist ein Zustand chronischer Erschöpfung, der durch anhaltenden Stress – meist im Beruf – entsteht. Christina Maslach, die führende Burnout-Forscherin, beschreibt drei Kerndimensionen: emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung (innere Distanzierung) und reduziertes Leistungserleben.
Die 12 Frühzeichen eines Burnouts
1.Chronische Müdigkeit – Du schläfst 8 Stunden und wachst trotzdem erschöpft auf
2.Zynismus – Dinge, die dir früher wichtig waren, sind dir jetzt egal
3.Reizbarkeit – Kleinigkeiten bringen dich aus der Fassung
4.Konzentrationsprobleme – Du kannst dich nicht mehr auf eine Sache fokussieren
5.Körperliche Beschwerden – Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenprobleme ohne klare Ursache
6.Soziale Isolation – Du ziehst dich von Freunden und Familie zurück
7.Schlafstörungen – Entweder schläfst du zu viel oder zu wenig
8.Gefühl der Ineffektivität – Du arbeitest viel, aber erreichst nichts
9.Verlust von Freude – Hobbys und Aktivitäten, die dir früher Spaß gemacht haben, interessieren dich nicht mehr
10.Vernachlässigung eigener Bedürfnisse – Du vergisst zu essen, zu trinken, Pausen zu machen
11.Emotionale Taubheit – Du fühlst kaum noch etwas
12.Erhöhter Alkohol- oder Koffeinkonsum – Du brauchst Substanzen, um zu funktionieren
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Die 5 Phasen des Burnouts nach Freudenberger
Herbert Freudenberger, der den Begriff 'Burnout' in den 1970er Jahren prägte, beschrieb einen typischen Verlauf in 5 Phasen: