Wirst du von Lärm, Menschenmassen oder intensiven Gefühlen schnell überwältigt? Du könntest hochsensibel sein – ein Merkmal, das ca. 15-20% der Menschen teilen.
Du wirst von Filmen tief bewegt. Laute Geräusche stressen dich mehr als andere. Du brauchst nach sozialen Ereignissen Zeit für dich allein. Du nimmst Stimmungen in Räumen wahr, die andere nicht bemerken. Wenn dir das bekannt vorkommt, könntest du hochsensibel sein.
Die Psychologin Elaine Aron prägte 1996 den Begriff 'Highly Sensitive Person' (HSP). Hochsensibilität ist keine Störung, sondern eine angeborene Persönlichkeitseigenschaft. Das Nervensystem hochsensibler Menschen verarbeitet Reize tiefer und intensiver als das anderer Menschen.
Hochsensibilität und Introversion werden oft verwechselt, sind aber nicht dasselbe. Etwa 70% der HSP sind introvertiert – aber 30% sind extrovertiert. Der Unterschied: Introversion beschreibt, wie jemand Energie tankt. Hochsensibilität beschreibt, wie intensiv jemand Reize verarbeitet.
Hochsensibilität wird oft als Schwäche dargestellt – aber sie hat erhebliche Stärken. HSP sind oft besonders kreativ, empathisch, gewissenhaft und intuitiv. Sie nehmen Nuancen wahr, die anderen entgehen, und haben oft ein tiefes Gespür für Schönheit und Bedeutung.
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